Viele, die sich zum ersten Mal an die Organisation des Jakobsweges machen, lassen sich von den Schwierigkeiten bei der Anreise zu Saint-Jean-Pied-de-Port, dem Startpunkt des Französischen Weges, etwas einschüchtern.
Saint-Jean-Pied-de-Port ist tatsächlich ein kleines Dorf am Fuße der Französischen Pyrenäen, direkt an der Grenze zu Spanien und etwa fünfzig Kilometer von der Atlantikküste entfernt. Erreichbar nur mit dem Zug oder dem Auto, ist es in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Ziel geworden und beherbergt in der Sommersaison Tausende von aufbrechenden Pilgern.
Das einfachste Transportmittel, um in den Südwesten Frankreichs zu gelangen, ist zweifellos das Flugzeug. Die nächstgelegenen und am besten mit Italien verbundenen französischen Flughäfen sind Lourdes, Biarritz, Bordeaux und Toulouse, während für Spanien, das wirklich in der Nähe liegt, die Wahl auf San Sebastián fällt.
Nehmen Sie eine Karte und lokalisieren Sie SJPDP und die 5 genannten Flughäfen, um die Entfernungen und die benötigte Zeit besser zu verstehen.
Das bedeutet, dass Flüge nach Lourdes und Biarritz, da diese beiden Orte unserem Ziel am nächsten liegen, vorzuziehen sind.
Lourdes ist von Bergamo mit einem Direktflug und günstigen Tarifen leicht erreichbar, aber das ist der einzige Fall in Italien.
Von Lourdes nach Saint-Jean-Pied-de-Port können Sie direkt zu Fuß auf dem GR78 gehen
Biarritz ist dagegen von der ganzen Halbinsel erreichbar, erfordert aber einen Umstieg und ist daher sehr teuer.
Bordeaux und Toulouse sind zwar weiter entfernt, aber auch mit Direktflügen gut angebunden. Die Preise sind allerdings keineswegs günstig.
Leider sind Mittel- und Süditalien beim Flugverkehr und internationalen Verbindungen im Nachteil gegenüber dem Norden, mit entsprechend höheren Preisen und längeren Reisezeiten.
Sobald Sie in Frankreich angekommen sind, müssen Sie mit dem Bus zum Bahnhof fahren und den Zug nach Bayonne nehmen.
Beachten Sie, dass jeder Zug hier auf die Verbindung nach SJPDP warten muss.
Die Zugfahrt kostet zwischen etwa zehn Euro für Bayonne und 30–50 Euro für Bordeaux und Toulouse.
Der Vollständigkeit halber muss ich das Taxi als weiteres Verkehrsmittel erwähnen. Bequemer und schneller als der Zug, ziehen Sie es in Betracht, besonders wenn Sie jemanden haben, mit dem Sie die Kosten teilen können – im europäischen Durchschnitt sehr günstig. Von Lourdes beispielsweise fahren die Taxis direkt vom Flughafen ab, und wenn es Ihnen gelingt, das Auto zu füllen, kostet die Fahrt weniger als zwanzig Euro.
Planen Sie Ihre Reise daher mit großem Vorlauf, denn nur so können Sie die Kosten begrenzen.
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