Der Weg des Heiligen Franziskus: Von La Verna nach Assisi
Wandeln Sie auf einer der schönsten Wallfahrtsrouten der Welt. Die Via di Francesco führt Sie durch heilige Landschaften und die spirituellen Stätten des Heiligen Franziskus von Assisi.
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In diesem Artikel
Inhaltsverzeichnis
- Startpunkt: La Verna
- Länge: 189 km
- Schwierigkeitsgrad: Wandern
- Anzahl Etappen: 8
Die Via di Francesco, auch bekannt als Franziskusweg, ist eine Pilgerreise, die durch drei der schönsten und grünsten Regionen Italiens führt: die Toskana, Umbrien und Latium.
Dies ist keine Pilgerreise wie die bekannteren Jakobsweg oder die Via Francigena, also kein Weg mit jahrhundertalten Ursprüngen und geheiligt durch Millionen von Pilgern. Er wurde erst vor kurzem angelegt, um Wanderfreunde zu den Orten zu führen, die dem heiligen Franziskus lieb waren – die Orte, an denen er alles aufgab, predigte und wo seine Erinnerung noch heute in der täglichen Realität der Bewohner lebendig ist.
Es gibt zwei Routen, die zur Stadt Assisi führen und dabei wichtige franziskanische Orte berühren, die mit dem Leben des Heiligen verbunden sind:
- Nordroute – führt vom Heiligtum von La Verna aus in 189 km zur Stadt Assisi;
- Südroute – beginnt in Rom und endet in Assisi nach etwa 300 km.
Allgemeine Informationen zur Via di Francesco
Die Via di Francesco, insbesondere die Nordroute, ist 189 km lang und verläuft von La Verna bis Assisi durch einige der schönsten Schutzgebiete Italiens. La Verna liegt in der Toskana am Rand der Foreste Casentinesi (Kasentiner Wälder), und die ersten Schritte führen durch die Wälder dieses nationalen Parks, der reich an Pflanzen- und Tiervielfalt ist und die Pilger in die besondere Atmosphäre dieses Weges eintauchen lässt – in Harmonie mit der Natur und ihren Bewohnern.
In den folgenden Tagen betreten Sie das Naturschutzgebiet Alpe della Luna, ein wenig besiedeltes Gebiet mit einem noch heute weitgehend wilden Zustand: Wildschweine, Rehe, Damhirsche, Dachse, Wölfe und verschiedene Vogelarten bevölkern die Buchenwälder dieser Berge.
Dann geht es weiter ins obere Tibertal, ein Tal, das auch als „Museum-Tal" bekannt ist wegen der vielen Denkmäler und Meisterwerke, die geschichtlich mit der Via Romea verbunden sind. Bevor Assisi erreicht wird, führt der Weg durch das Gebiet von Gubbio. Auch hier dominieren die Berge: Eichen- und Hainbuchenwälder wechseln sich mit Wiesen und Weiden ab und fallen sanft zu dem Hügel ab, auf dem die Stadt des Armen Franziskus liegt.
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