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Die Via Romea in der Toskana

Wandern Sie auf jahrhundertealten Pilgerwegen durch die Toskana. Die Via Romea verbindet Florenz mit der legendären Via Francigena und schenkt atemberaubende Landschaften sowie tiefe spirituelle Erlebnisse.

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13. November 20172 Min.376 WörterAktualisiert am 27. Mai 2026
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Die Via Romea in der Toskana

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Während die Via Francigena im XII. Jahrhundert die bevorzugte Pilgerroute nach Rom war (die die Apenninen am Pass des Monte Bardone überquerte und dann nach Lucca und Siena führte), war Florenz im XIII. Jahrhundert zu einer unverzichtbaren Etappe geworden: Die Stadt war einer der Knotenpunkte des damaligen Welthandels (den wir heute als europäisch bezeichnen würden) und somit auch des Pilgerwesens (Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela).

Der typische Pilger machte gerne einen Umweg, um die Werke zu bewundern, von denen man in der damaligen Welt so viel hörte, und um vor Ort zu sehen, welche Geschäftsmöglichkeiten sich ergeben könnten. Der Gewinn für Florenz war unschätzbar: Wegezölle, Herbergen – alles brachte Wohlstand für die Florentiner. Ähnlich wie der Massentourismus von heute.

Nach Abschluss ihres Aufenthalts in der Stadt lenkten die Pilger ihre Schritte auf die Francigena und nutzten dafür die Straßen, die strahlenförmig von der Hauptstadt ausgingen.

Was sind die Vie Romee?

Die Vie Romee waren und sind bis heute fünf an der Zahl:

  • die Via Sanese, die die Via Francigena bei Uopini, Siena, kreuzte;
  • die Via Pisana, die die Via Francigena Nova bei Siena kreuzte;
  • die Via Bolognese, die Bologna mit Florenz verband;
  • die Via Aretina, für Pilger, die nach Loreto unterwegs waren;
  • die Strada dei sette ponti, die nach Arezzo führte.

Für weitere Informationen zur Via Sanese lesen Sie den ausführlichen Artikel

Diese fünf Routen sind bis heute begehbar, sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad (in einigen Fällen sind jedoch Umwege notwendig, um auf dem Rad unüberwindbare Hindernisse zu vermeiden). Alle Wege starten von Florenz aus und können durch Stadtrouten in den größeren durchquerten Orten bereichert werden.

Für Florenz wird ausdrücklich empfohlen, einen Spaziergang durch die Altstadt einzuplanen.

Florenz war tatsächlich eine obligatorische Etappe für Pilger. Daher waren Betten und Unterkunft für alle erforderlich: Das Ergebnis waren 30 Pilgerhospitäler mit mehr als 1000 Betten, die in erster Linie den Bedürftigen und Armen vorbehalten waren (oder zumindest hätten sein sollen). Die Hospitäler befanden sich vor allem in der Nähe der Stadteingänge: Porta San Gallo, Porta San Frediano, Porta alla Croce und Porta San Pietro Gattolino (heute Porta Romana).

Nach Abschluss deines Spaziergangs durch Florenz bist du endlich bereit für dein Abenteuer auf den Vie Romee der Toskana.

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