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Deinen Hund für eine mehrtägige Wanderung vorbereiten

Das Training deines Hundes für Fernwanderungen erfordert schrittweise Steigerung der Distanz, Höhenmeter und Rucksackgewicht. Wir zeigen dir praktische Methoden, um deinen vierbeinigen Begleiter fit und glücklich auf dem Weg zu halten.

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19. September 20164 Min.818 WörterAktualisiert am 27. Mai 2026
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Deinen Hund für eine mehrtägige Wanderung vorbereiten

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Ihr habt euch entschlossen, eine lange Wanderung mit eurem Hund zu unternehmen? Um diese erfolgreich zu bewältigen, reicht es nicht aus, alle geografischen Informationen, Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten sowie touristische Highlights zu recherchieren.

Damit ihr und euer Hund in der Lage seid, hohe Anforderungen an physische Belastbarkeit zu bewältigen, ist es notwendig, gemeinsam ein Trainingsprotokoll auf flachen, hügeligen und bergigen Strecken mit Rucksack für euch beide durchzuführen.

Das Training des Hundes für eine Wanderreise wird also auch euch selbst auf die Probe stellen.

Wie athletisch ist dein Hund?

Ist euer Hund ein athletischer Hund oder könnte er dazu werden? Seid ihr gewöhnt, gemeinsam trainiert zu werden, oder habt ihr euch bislang nur auf Spaziergänge in der Nachbarschaft beschränkt?

Ist seine Rasse für diese Art der Belastung geeignet, oder verlangt ihr zu viel? Ist euer Hund in guter Gesundheit oder zeigt er bei intensiverem Training gelegentlich Lahmheit?

Diese einfachen Fragen, die ihr mit eurem vertrauenswürdigen Tierarzt besprechen solltet, geben euch bereits wertvolle Hinweise darauf, wie ihr euren Hund für eine Wanderreise trainiert, aber auch, ob es sinnvoll ist, ihn mitzunehmen oder nicht.

Graduelles Training mit schrittweisem Gewichtsaufbau im Rucksack

Das Training des Hundes für eine Wanderung über 10 km und die gemeinsame Nutzung von Gepäck erfordert einen graduellen Ansatz. Dies ist der Rat von Hundetrainern und Mushern (Schlittenhundeführern und Fahrradtrainern).

Ein konstanter, aber durchdachter Anstieg von Kilometern und Gewicht, einschließlich regelmäßiger Ruhepausen, Regeneration und Verpflegung.

Beispielsweise beginnen Trainer von Tschechoslowakischen Wolfhunden, die ihre Hunde auf Arbeitsleistungen von 40 km und mehr pro Tag mit dem Fahrrad trainieren, normalerweise mit 5 km Strecken für Hunde, die nicht an kontinuierliche und progressive Bewegung gewöhnt sind.

Tschechoslowakische Wolfhunde ertragen Belastungen sehr gut und lieben lange Strecken, von Natur aus und aus Erkundungsdrang. Beginnend bei 5 km steigert ihr euch schrittweise auf 10 km und darüber hinaus.

Variiert die Streckenprofile von flachen Abschnitten zu bergigen, um beide eurer Körper an die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Geländetypen zu gewöhnen.

20 km auf Asphalt erfordern eine andere Anstrengung als eine EEA-Route mit 20 kg auf euren Schultern und 5–7 kg im Rucksack eures Hundes.

Wie man den Darm des Hundes während einer Wanderung schützt

Das Training des Hundes für eine Wanderreise und die Bewältigung großer physischer Anstrengungen auf Strecken mit unterschiedlichen Höhenunterschieden, Gefällen und Gelände erfordert Aufmerksamkeit für zwei Aspekte: die Verwaltung von Mahlzeiten und Pfoten.

Tierärzte raten davon ab, den Hund unmittelbar nach dem Fressen zu bewegen, da besonders bei einigen Rassen das Risiko einer Magendrehung sehr hoch ist.

Bewirtschaftet die Wassergabe des Tieres mit der gebotenen Vorsicht, besonders wenn der Hund aus intensiven Anstrengungen kommt, um zu vermeiden, dass er beim Trinken zu viel Luft aufnimmt.

Eine bewährte Regel ist es, zwei Stunden Ruhe zwischen der Mahlzeit und der Bewegung und etwa zehn Minuten zwischen dem Ende der körperlichen Anstrengung und dem Wasser aus dem Napf verstreichen zu lassen.

Bei langen Reisen ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Mahlzeit morgens vor dem Aufbruch und abends nach der Rückkehr stattfindet.

Beachtet: Es ist nicht garantiert, dass in jedem abgelegenen Gebiet, das ihr durchquert, ein Tierarzt verfügbar ist.

Daher ist es ratsam, Gesundheitsprobleme eures Hundes zu vermeiden und einen Kurs in veterinärer Notfallversorgung vor dem Aufbruch zu absolvieren.

DEN HUND AUF LANGE WANDERREISEN TRAINIEREN

Wie man die Pfoten des Hundes während einer Wanderung schützt

Was die Pfoten betrifft, so kontrolliert täglich die Ballen: Abschürfungen, Schnitte, Splitter und Dornen können zu mehr oder weniger starker Lahmheit führen.

Ertastet die Gelenke und beobachtet euren Hund genau, um festzustellen, ob es ihm gut geht oder ob er erschöpft ist.

Während der Reise könnt ihr den Grad der Müdigkeit eures Hundes beobachten, indem ihr auf die Position seiner Zunge achtet: Wenn sie seitlich aus dem Maul hängt, benötigt der Hund dringend eine Pause.

Wenn die Spitzen seiner Ohren warm sind und unter den Augen Schwellungen auftreten (dunkle Augenringe), muss er sich ausruhen, da er seine Grenze erreicht. Falls nicht möglich, gebt ihm in den kommenden Tagen Zeit zur Erholung.

Der Hund benötigt nach solch großer Anstrengung mindestens einen vollständigen Ruhetag zur Regeneration. Berücksichtigt dies bei der Planung eurer Wandertage.

Packt Schmerzmittel für die Gelenke für euch und euren Hund in den Rucksack und Pfotensalbe, falls die Ballen zu sehr abgenutzt sind und Schmerzen verursachen.

Wenn ihr auf verschneiten Strecken wandert, gibt es im Handel Schuhe für Hunde, die die Beine vor Erfrierungen schützen: Betrachtet diese nicht als bloße Modeerscheinung. Auch Musher verwenden sie bei Schneewettkämpfen mit ihren Hunden.

Eis ist abrasiv und das Erfrierungsrisiko ist auch bei kälteliebenden Hunden immer vorhanden.

Zusammenfassung

Das Training des Hundes für eine Wanderreise kann in extremer Kürze durch Fokussierung auf folgende Punkte erreicht werden:

  • schrittweise Erhöhung der Wanderkilometer über drei bis sechs Monate vor dem Aufbruch;
  • schrittweise Erhöhung der Kilometer mit Rucksack auf euren Schultern und für euren Hund;
  • vollständige Gesundheitskontrolle des Tieres vor dem Aufbruch;
  • sorgfältige Verwaltung der Nahrungsressourcen und Mahlzeiten, um das Tier während der Wanderstrecken nicht zu belasten oder zu schädigen.

Gute Reise!

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